Weisheitszahnentfernung
Weisheitszahnentfernung – Wann ist sie notwendig?
Weisheitszähne brechen meist zwischen dem 16. und 17. Lebensjahr durch. Allerdings muss nicht jeder Weisheitszahn entfernt werden.
Wann sollten Weisheitszähne entfernt werden?
- Platzmangel im Kiefer, der zu Verschiebungen anderer Zähne führen kann
- Akute Entzündung des Zahnfleisches im Bereich des Weisheitszahns
- Karies (Zahnschäden oder Löcher) am Weisheitszahn
- Zystenbildung am Weisheitszahn
- Fehlstellung, die das Risiko einer Beschädigung des Nachbarzahns birgt
- Vor oder während einer kieferorthopädischen Behandlung, wenn dies vom Kieferorthopäden empfohlen wird
Behandlungsablauf
Vor dem Eingriff erfolgt ein Beratungsgespräch sowie eine Panorama-Röntgenaufnahme. In seltenen Fällen, insbesondere bei tief verlagerten Weisheitszähnen, kann eine 3D-Röntgenaufnahme erforderlich sein.
Betäubungs- und Sedierungsmöglichkeiten
Die Weisheitszahnentfernung kann in unserer Praxis unter folgenden Methoden erfolgen:
- Örtliche Betäubung
- Intravenöse Sedierung mit Dormicum (Dämmerschlaf)
- Vollnarkose
Schonende Entfernung mit Ultraschalltechnik (Piezochirurgie)
Auf Wunsch kann die Weisheitszahnentfernung mit einem Ultraschallgerät (Piezochirurgie) durchgeführt werden. Diese Methode ist besonders schonend und kann Schmerzen und Schwellungen nach dem Eingriff reduzieren.
Dauer des Eingriffs
Die Dauer hängt von der Lage der Weisheitszähne im Kiefer ab:
- Einzelner Zahn: ca. 20 Minuten
- Alle vier Weisheitszähne: ca. 60 Minuten
Nachsorge nach der OP
- Bei Sedierung oder Vollnarkose ist eine Abholung durch eine Begleitperson erforderlich
- Regelmäßige Einnahme von Schmerzmitteln nach ärztlicher Anweisung
- Verzicht auf Sport für die ersten 2 Wochen
- Rauchen und Alkoholkonsum vermeiden, da sonst starke postoperative Infektionen auftreten können
- Nahtentfernung nach 7 Tagen
- Verzicht auf Milchprodukte in den ersten Tagen, um Wundheilungsstörungen zu vermeiden